BuddyKids - Sicherheitstraining für Kinder von 6 bis 11 Jahren

BuddyKids hilft Kindern zu lernen, sich etwas zuzutrauen. Durch Spiel, Spaß, Gedächtnistraining, Lob, Anerkennung, Akzeptanz und Sport werden Kinder an Werte herangeführt sowie individuell Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gestärkt. Der Kurs ist für Kinder von 6 bis 11 Jahren ausgelegt. Bei BuddyKids werden folgende Inhalte vermittelt: Ins Spiel eingebettete Analyse von Konfliktsituationen, Umgang mit Ängsten und Aggressionen, verbale und nonverbale Kommunikation in Konfliktsituationen, Beherrschung der Körpersprache, Gedächtnistraining, Distanzverhalten, präventive Situationsschulung, Fallschule sowie Wahrnehmung von Konfliktsituationen und deren Grenzen.

BuddyKids für Schüler aus dem Rheiderland

» Sparkasse LeerWittmund 11.09.2009


Bilduntertitel: „Buddykids“ ist ein Projekt des „Netzwerks Rheiderland“ (NWR). Mehrere Institutionen und die drei Kommunen sind daran beteiligt. Zu den neuen Trainern im Rheiderland werden Anne Mitsiunas (vorne, 2. von links) und Florian Sap (vorne, rechts) ausgebildet. BILD: SCHMIDT

Wissenschaftler untersuchen Persönlichkeitstraining.
Sie sollen feststellen, wie wirksam das Programm bei den Kindern ist. Nach den Herbstferien geht es wieder los.

RHEIDERLAND / PHA – Das Persönlichkeitstraining für Grundschüler im Rheiderland – „Buddykids“ – geht in eine neue Runde. Nach den Herbstferien werden die beiden Trainer der Firma „12 Rounds“, Daniela Haak und Marco Gevatter, den Schülern aller elf Grundschulen Kenntnisse etwa über Teamfähigkeit, Toleranz, Fair Play und Selbstbeherrschung vermitteln.

Das Projekt des „Netzwerks Rheiderland“ wird von verschiedenen Sponsoren unterstützt: von der Sparkasse Leer-Wittmund, der Bundespolizeidirektion in Hannover und dem Landessportbund. Erstmals dabei ist jetzt der Kreissportbund Leer. Das Projekt läuft bereits seit 2007. Der neue Abschnitt endet im August 2011.

Neu ist diesesmal, dass die „12 Rounds“-Trainer ihre Nachfolger im Rheiderland ausbilden: Die Sozialarbeiterin Anne Mitsiunas vom Jugendbüro Bunde und Florian Sap, ein ausgebildeter Sport und Bewegungskoordinator aus Weener, sollen künftig nach der „Buddykids“-Methode Kinder schulen. Dabei geht es auch darum, Geld für andere Vorhaben des „Netzwerks Rheiderland“ freizumachen. Außerdem, so Projektleiter Hermann Lampen von der Bundespolizei, könne man den Schulen dann Termine flexibler zur Verfügung stellen.

Zwei Sozialwissenschaftler werden „Buddykids“ ab sofort untersuchen: Dr. Rainer Strobl und Dr. Olaf Lobermeier vom Unternehmen Proval aus Hannover. Sie sollen herausfinden, was das Persönlichkeitstraining bei den Kindern bewirkt.

Dazu sollen sich die Schüler vor Beginn des Trainings und danach mit verschiedenen sozialen Aufgaben beschäftigen. Zum Vergleich gibt es eine sogenannte Kontrollgruppe – eine Klasse, die noch nicht nach „Buddykids“ geschult worden ist.

Die Wissenschaftler, die schon von Landesregierungen und vom Landespräventionsrat Niedersachsen beauftragt wurden, werden anhand der Erkenntnisse ein Gutachten verfassen. „Wir stellen uns dabei die Frage: Ist es das richtige Programm?“, sagte Lampen. Es sei das erste Mal, das ein solches Persönlichkeitstraining wissenschaftlich untersucht wird, so Lobermeier. Die Ergebnisse könnten dazu genutzt werden, „Buddykids“ zu verbessern.




weitere Infos: www.sparkasse-leerwittmund.de

jw

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