BuddyKids - Sicherheitstraining für Kinder von 6 bis 11 Jahren

BuddyKids hilft Kindern zu lernen, sich etwas zuzutrauen. Durch Spiel, Spaß, Gedächtnistraining, Lob, Anerkennung, Akzeptanz und Sport werden Kinder an Werte herangeführt sowie individuell Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gestärkt. Der Kurs ist für Kinder von 6 bis 11 Jahren ausgelegt. Bei BuddyKids werden folgende Inhalte vermittelt: Ins Spiel eingebettete Analyse von Konfliktsituationen, Umgang mit Ängsten und Aggressionen, verbale und nonverbale Kommunikation in Konfliktsituationen, Beherrschung der Körpersprache, Gedächtnistraining, Distanzverhalten, präventive Situationsschulung, Fallschule sowie Wahrnehmung von Konfliktsituationen und deren Grenzen.

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BuddyKids besteht wissenschaftliche Prüfung

» 12Rounds 14.02.2012

Persönlichkeitstraining „BuddyKids im Rheiderland" besteht wissenschaftliche Überprüfung. Kooperationspartner entscheiden über Fortführung.



Im Rahmen des Gewaltpräventionsprojektes „Sport gegen Gewalt" und seinem Nachfolger dem Präventionsrat „Netzwerk Rheiderland" werden seit 2006 verschiedene Maßnahmen, Programme und Aktionen zur Persönlichkeitsstärkung von Kindern und Jugendlichen im Rheiderland ins Leben gerufen. Eines davon ist „BuddyKids im Rheiderland" (Buddy = engl. Kumpel)- das Persönlichkeitstraining für Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren wurde im Rahmen des Sportunterrichts vom 1. Juli 2009 bis 31. August 2011 an allen elf Grundschulen des Rheiderlandes durchgeführt.

Ein wesentlicher Aspekt des Trainingsprogrammes ist bei „BuddyKids", dass die Kinder ihre persönlichen sowie sportlichen Stärken und Schwächen erfahren, um diese für sich zu nutzen bzw. sinnvoll in ihren Alltag einzusetzen. In insgesamt 12 Einheiten soll unter Einbeziehung verschiedener Übungseinheiten aus der Selbstverteidigung und dem Boxsport gepaart mit sozialpädagogischen Interventionen, das Sozial- und Konfliktverhalten sowie das Selbstbewusstsein der Kinder verbessert werden.

Um die Wirksamkeit des Programms und seine Auswirkungen zu überprüfen, vereinbarten die Projektverantwortlichen (Netzwerk Rheiderland / Bundespolizei, Kreissportbund Leer) bereits beim Start dieses, in seiner Form einzigartigen Persönlichkeitstrainings, eine wissenschaftliche Begleitung und Weiterentwicklung durch Dr. Lobermeier von der Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und Evaluation kurz ProVal aus Hannover.

Dazu wurden Videoanalysen durchgeführt sowie Fragebögen Projekttagebücher ausgewertet. Die Ergebnisse des weiterentwickelten Konzepts wurden der Steuerungsgruppe des Netzwerkes Rheiderland und den Schulleitern der Grundschulen und der Förderschule vorgestellt. Demnach ist „BuddyKids" grundsätzlich wertvoll um die Herausbildung eines stabilen Selbstkonzeptes zu unterstützen, damit die Kinder eher in der Lage sind Anforderungen und Belastungen standzuhalten. Außerdem sind sie für die Problematik von Konflikten beispielsweise auf dem Schulhof sensibilisiert.

Allerdings gab es auch einige „Knackpunkte", wie etwa eine übergeordnete Projektleitung mit Projektmanagement, eine Sicherstellung von Trainerinnen vor Ort (bisher wurde das Training hauptsächlich von Daniela Haak und den Mitarbeitern der 12Rounds GmbH in Bremen gegeben) und eine Erhöhung der Intensität. Darüber hinaus sollte ein gesondertes Konzept für die Förderschule Weener erstellt werden.

Die beteiligten Kooperationspartner haben sich einstimmig für die Fortführung des Programms „BuddyKids im Rheiderland" in der weiterentwickelten Form und unter Einbeziehung der Evaluationsergebnisse ausgesprochen. Diese Forderungen sollen nun umgesetzt werden, damit „BuddyKids im Rheiderland" ab dem Schuljahr 2012-2013 langfristig und nachhaltig weiterlaufn kann.

Dazu braucht es jedoch Geld. Nun müssen die bisherigen Kooperationspartner über eine weitere Finanzierung sowie mögliche Finanzierungsmodelle entscheiden.

Hinweis:

In einem persönlichen Gespräch wird Herr Dr. Lobermeier Ihnen gerne weitere Einzelheiten zum Evaluationsgutachten „BuddyKids im Rheiderland" erläutern.



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BuddyKids für Schüler aus dem Rheiderland

» Sparkasse LeerWittmund 11.09.2009

Bildung: Wissenschaftler untersuchen Persönlichkeitstraining



Bilduntertitel: „Buddykids“ ist ein Projekt des „Netzwerks Rheiderland“ (NWR). Mehrere Institutionen und die drei Kommunen sind daran beteiligt. Zu den neuen Trainern im Rheiderland werden Anne Mitsiunas (vorne, 2. von links) und Florian Sap (vorne, rechts) ausgebildet. BILD: SCHMIDT

Sie sollen feststellen, wie wirksam das Programm bei den Kindern ist. Nach den Herbstferien geht es wieder los.

RHEIDERLAND / PHA – Das Persönlichkeitstraining für Grundschüler im Rheiderland – „Buddykids“ – geht in eine neue Runde. Nach den Herbstferien werden die beiden Trainer der Firma „12 Rounds“, Daniela Haak und Marco Gevatter, den Schülern aller elf Grundschulen Kenntnisse etwa über Teamfähigkeit, Toleranz, Fair Play und Selbstbeherrschung vermitteln.

Das Projekt des „Netzwerks Rheiderland“ wird von verschiedenen Sponsoren unterstützt: von der Sparkasse Leer-Wittmund, der Bundespolizeidirektion in Hannover und dem Landessportbund. Erstmals dabei ist jetzt der Kreissportbund Leer. Das Projekt läuft bereits seit 2007. Der neue Abschnitt endet im August 2011.

Neu ist diesesmal, dass die „12 Rounds“-Trainer ihre Nachfolger im Rheiderland ausbilden: Die Sozialarbeiterin Anne Mitsiunas vom Jugendbüro Bunde und Florian Sap, ein ausgebildeter Sport und Bewegungskoordinator aus Weener, sollen künftig nach der „Buddykids“-Methode Kinder schulen. Dabei geht es auch darum, Geld für andere Vorhaben des „Netzwerks Rheiderland“ freizumachen. Außerdem, so Projektleiter Hermann Lampen von der Bundespolizei, könne man den Schulen dann Termine flexibler zur Verfügung stellen.

Zwei Sozialwissenschaftler werden „Buddykids“ ab sofort untersuchen: Dr. Rainer Strobl und Dr. Olaf Lobermeier vom Unternehmen Proval aus Hannover. Sie sollen herausfinden, was das Persönlichkeitstraining bei den Kindern bewirkt.

Dazu sollen sich die Schüler vor Beginn des Trainings und danach mit verschiedenen sozialen Aufgaben beschäftigen. Zum Vergleich gibt es eine sogenannte Kontrollgruppe – eine Klasse, die noch nicht nach „Buddykids“ geschult worden ist.

Die Wissenschaftler, die schon von Landesregierungen und vom Landespräventionsrat Niedersachsen beauftragt wurden, werden anhand der Erkenntnisse ein Gutachten verfassen. „Wir stellen uns dabei die Frage: Ist es das richtige Programm?“, sagte Lampen. Es sei das erste Mal, das ein solches Persönlichkeitstraining wissenschaftlich untersucht wird, so Lobermeier. Die Ergebnisse könnten dazu genutzt werden, „Buddykids“ zu verbessern.



www.sparkasse-leerwittmund.de

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Kooperation mit dem Kinderhilfswerk

» 12Rounds 21.02.2007

Das Deutsche Kinderhilfswerk, 12Rounds, die Bundespolizei inspektion Bunde und die Landesschulbehörde Osnabrück setzen sich gemeinsam für Gewaltprävention an Schulen im Rheiderland (Niedersachsen) ein. Sponsoren sind aufgerufen die Aktion zu unterstützen!

2005 entstand die Idee, Kindern und Jugendlichen Werte und sportliche Richtlinien zu vermitteln und so wurde das Projekt Buddykids ins Leben gerufen. Es handelt sich um ein Anti-Aggressions-Training zur Verbesserung des Sozial- und Konfliktverhaltens für Grundschülerinnen und -schüler. Kleine Gruppen werden durch einen Trainer oder eine Trainerin u. a. in verbaler und nonverbaler Kommunikation in Konflikt- und Gefahrensituationen unterrichtet. Außerdem wird die Körpersprache, das Gedächtnis und das Distanzverhalten geschult. Im Zeitalter der Computerspiele und Fastfood-Ketten verlieren und verlernen immer mehr Kinder die Freude daran, sich sportlich zu betätigen. Aus zahlreichen Studien geht klar hervor, dass die Entwicklung der Kinder durch Sport gefördert wird. Leider ist das heute die Ausnahme.
Schon bei den Kleinsten zeigt sich dies häufig. Früh werden gesellschaftliche Richtlinien festgelegt: „Sei nicht so laut“, „sei artig und benimm dich anständig“. Dies sind im allgemeinen auch Werte, denen nichts entgegen zu setzen ist. Allerdings fallen auch häufig demotivierende Sätze wie: „Das schaffst du noch nicht“, „werde erst einmal erwachsen“, „dafür bist du noch zu klein“... und vieles mehr. Wir sollten an dieser Stelle nicht vergessen, dass eine Autoritätsperson einem Kind nur ca. sieben Mal das Gleiche sagen muss, damit es dauerhaft gespeichert wird. Aber Kinder gehen sehr häufig ausgesprochen gut mit Verantwortung um. Haben sie dann eine Aufgabe, die man ihnen anvertraut hat gut erledigt und sie werden gelobt, prägt sich auch dieses dauerhaft ein und wirkt positiv auf die Entwicklung zu eigenständigem Denken!
Das BuddyKids- Konzept soll zeigen, dass Kindern eine Menge zuzutrauen ist. Durch Spiel, Spaß, Gedächtnistraining, Lob, Anerkennung, Akzeptanz und Sport werden Werte geschaffen, die Selbstvertrauen und Sicherheit schaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderhilfswerk wird nun eine Kampagne mit Modellcharakter für Kommunen durchgeführt. Schulen können sich mit dem, auf der Internetseite des deutschen Kinderhilfswerk, bereit gestelltem Förderantrag bewerben.

Unter dem Stichwort "Gewaltprävention" können Interessenten für diese Aktion spenden.

Weiter Informationen finden Sie auch auf folgenden Internetseiten:
www.buddykids.de
www.dkhw.de



www.dkhw.de

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